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Kasselcam zur Documenta 2012

Kasselcam Installation zur D13

An einem ca. 6m im Durchmesser großen Traversenrad hängen drei Videoleinwände/ Monitore im Abstand von jeweils 120 Grad. Die Leinwände präsentieren jeweils die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft. Die drei Videoleinwände sind mit Lautsprechern versehen die den Ton des gezeigten Videos wiedergeben. Alle Videos die dort gezeigt werden sind aus den vergangene 5 Jahren aus der selben Perspektive über die Uni mit Sicht über die Innenstadt von Kassel bis hin zum Herkules und dem Bergpark Wilhelsmshöhe aufgenommen.

Der Betrachter kann sich in diesem seinem Sicht Kreis jeweils einer Zeit nähern, oder in der Mitte im hier und jetzt verweilen. Also im Fluss der Zeiten die ja immer aus der aktuellen Wahrnehmung, den 100 Tagen Dokumenta, sowie der Erinnerung des geraden Erlebten und einer nicht vorhersehbaren Zukunft bestehen. Fiktiv wird die Zukunft durch die dargestellten Videos m zufällig unterlegten Tondokumente aus Kassel widergespiegelt.

Die Gegenwart wird durch die 100 Tage Dokumenta auf einem der drei Videoleinwände dauerhaft dargestellt. Die Gegenwart wird aber über die Ausstellungszeit von 1 Tag der in Zeitraffer nur eine Minute lang ist bis zum letzten Tag 100 Minuten darstellen.

Die anderen beiden Videoleinwände werden einerseits Symbolisch eine fiktive Zukunft und die real erlebte Vergangenheit des elektronischen Auges über Kassel widerspiegeln. Die dort gezeigten Filme und Tondokumente sind vergangene Aufzeichnungen die aber natürlich auch fiktiv aus der Zukunft sein könnten.

Jeder kennt die schleichenden Veränderung im Alltag die man aber nicht wahrnimmt !!!

Alle Tondokumente sind mit einem Stereo Mikrofon aufgenommen das in den Ohren des Aufnehmers getragen werden. Damit wird der Ton inder Art der Kunstkopf Charakteristik aufgezeichnet und klingt daher sehr real und wirklich. Alle Tondokumente wurden in Kassel von Kasslern aufgenommen.